Schweiz besiegt Kolumbien im Drama der Verlängerung

Die Nati schreibt Geschichte: Nach einem torlosen 120 Minuten und einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen steht die Schweiz im Viertelfinale der WM 2026. Yann Sommer-Kobel parierte den ersten Versuch Kolumbiens, während Manuel Vargas den entscheidenden Elfmeter verwandelte. Damit ist der Traum vom Titel noch lebendig – und Argentinien wartet als nächster Gegner in der Nacht auf Sonntag.

Wie die Schweiz Kolumbien bezwang

Die Partie begann mit Druck auf beiden Seiten, doch erst in der 120. Minute fiel der erste echte Torschuss. Kolumbien drängte, die Schweiz konterte gefährlich. Im Elfmeterschießen zeigte Yann Sommer-Kobel Nervenstärke und hielt gegen James Rodríguez. Manuel Vargas traf sicher – und die Schweiz jubelte. Die letzten fünf Spiele? Drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage (LDWWW, zuletzt 3:1 gegen Argentinien am 12. Juli 2026).

Warum dieser Sieg alles verändert

Für die Schweiz ist es der erste Viertelfinale-Einzug seit 1954 – ein historischer Moment. Die Mannschaft um Murat Yakin bewies Mentalität und Klasse. Besonders Breel Embolo, der vor dem Achtelfinale noch vor dem Druck im Elfmeterschießen warnte, zeigte sich kämpferisch. Die Fans feiern bereits, doch die nächste Hürde ist Argentinien, der amtierende Weltmeister.

Was als Nächstes kommt

Nach dem 3:1 gegen Argentinien am 12. Juli 2026 steht das nächste Duell an: Am 26. September 2026 empfängt die Schweiz Nordmazedonien auswärts. Doch vorher gilt es, sich auf das Viertelfinale vorzubereiten. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch in Extremsituationen bestehen kann – jetzt geht es darum, diese Form zu halten.