Die Schweiz hält Argentinien lange auf Trab

Die Schweiz hat Argentinien im WM-Viertelfinale lange Zeit auf Trab gehalten, bevor der Platzverweis gegen Embolo die Partie entschied. Letztes Ergebnis: Argentinien 3-1 Schweiz (2026-07-12).

Die Pressestimmen sind einstimmig

Die Pressestimmen sind einstimmig: Die Schweiz hat sich lange Zeit gegen Argentinien behauptet, bevor der Platzverweis gegen Embolo die Partie entschied. Der US-Sender NBC Sports betitelte seine Einordnung mit „Schweiz leistete einen tapferen Widerstand sowohl vor als auch nach der Roten Karte, aber der Menschen- (Dis-) Vorteil erwies sich am Ende als zu viel für die Schweiz“.

Embolos Platzverweis entscheidend

Der Platzverweis gegen Embolo war entscheidend für das WM-Aus der Schweiz. Der Schweizer Sender SRF wählte eine schärfere Zeile, „Ein regeltechnisch korrektes Urteil – für die Schweizer aber ein brutales“. SRF hielt fest, dass die Gelb-Rote Karte gegen Embolo wegen einer Schwalbe zwar den Regeln entsprach, für die bis dahin stark aufspielende Nati aber einen brutalen Wendepunkt bedeutete.

Worauf sich alle einigen

Über alle sechs Stimmen hinweg zieht sich der Respekt vor der Schweizer Leistung, die dem Titelverteidiger lange Paroli bot und bis zum Platzverweis mindestens ebenbürtig war. Unterschiedlich ist der Schwerpunkt, den die Redaktionen setzen. Die deutschsprachige und vor allem die Schweizer Presse rückt Embolos Gelb-Rote Karte in der 72. Minute als brutalen Wendepunkt heraus.

Was kommt als nächstes?

Die Schweiz muss sich jetzt auf den nächsten Schritt konzentrieren. Die Nati muss sich auf die nächste Partie vorbereiten, die am 26. September gegen die Föderationen von Jugoslawien stattfinden wird. Derzeit sind M. Muheim, L. Jaquez, M. Aebischer und J. Manzambi verletzt und können nicht spielen.

Aktuelle Form

Die Schweiz hat in den letzten fünf Spielen drei Siege, eins Remis und eine Niederlage erzielt. Die aktuelle Form der Nati ist also sehr gut.