Die Schweizer Nationalmannschaft hat am Dienstag einen souveränen 3:0-Sieg im UEFA-Nations-League-Spiel gegen Nordmazedonien gefeiert. Das Team von Trainer Murat Yakin baute damit seine Serie von vier Siegen in Folge aus und festigte seine Position in der Liga B.

Der Spielverlauf

Die erste Halbzeit war geprägt von Schweizer Ballbesitz, doch die entscheidende Führung fiel erst kurz vor der Pause. In der 43. Minute traf Fabian Rieder zum 1:0. Nach der Halbzeitpause erhöhte die Nati den Druck. Johan Manzambi, der zur zweiten Halbzeit für Djibril Sow eingewechselt worden war, traf in der 73. Minute nach Vorarbeit von Dan Ndoye. Der Vorbereiter wurde acht Minuten später selbst zum Torschützen und vollendete den 3:0-Endstand. Die Schweizer dominierten das Spiel mit 57 Prozent Ballbesitz und 20 Schüssen, von denen sieben aufs Tor gingen, während der Gastgeber keine einzige Torchance herausspielen konnte.

Statistischer Überblick

Die Zahlen unterstreichen die klare Überlegenheit der Eidgenossen. Neben der hohen Schusszahl und Ballbesitzquote gewann die Schweiz auch acht Ecken, während Nordmazedonien nur auf drei kam. Die einzige gelbe Karte des Abends sah Agon Elezi vom Gastgeber in der 37. Minute für ein Foul. Der Sieg war der zweite gegen Nordmazedonien innerhalb von zehn Tagen, nachdem das erste Spiel ebenfalls 3:0 geendet hatte. Die aktuelle Form der Mannschaft ist beeindruckend, mit vier Siegen in den letzten fünf Spielen. Den kompletten Spielplan und die aktuellen Tabellenstände finden Sie auf unserer Spielplan- und Tabelle-Seite.

Ausblick

Mit diesem Erfolg geht die Schweizer Nationalmannschaft mit viel Selbstvertrauen in die nächste Aufgabe. Das nächste Pflichtspiel findet am 13. November auswärts gegen Slowenien statt. Dort wird es darum gehen, die positive Serie fortzusetzen. Top-Torschütze der laufenden Saison ist mit drei Treffern in vier Einsätzen Johan Manzambi. Die Aufstellung von Trainer Yakin gegen Nordmazedonien sah mit Yvon Mvogo im Tor und einer Viererkette aus Silvan Britschgi, Nico Elvedi, Manuel Akanji und Ricardo Rodríguez solide aus. Im Mittelfeld agierten Remo Freuler, Vincent Sierro, Djibril Sow und Fabian Rieder, während Dan Ndoye und Zeki Amdouni den Angriff bildeten.