Schweizer Nationalteam-Kapitän Granit Xhaka hat eine bedingte Geldstrafe in Höhe von 150.000 Franken wegen eines gefälschten Corona-Impfzertifikats akzeptiert. Die Staatsanwaltschaft Luzern erließ einen Strafbefehl über 50 Tagessätze zu je 3000 Franken, der bei zwei Jahren Bewährung nicht vollstreckt wird.

Xhaka gab an, das falsche Zertifikat 2022 aus „tiefem Misstrauen“ gegenüber den Impfstoffen beschafft zu haben. „Ich akzeptiere die Entscheidung und übernehme die Verantwortung“, sagte der 34-Jährige. Der Schweizer Fußballverband (SFV) hatte bereits mit Xhaka vereinbart, dass er die letzten vier UEFA-Nations-League-Spiele gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien aussetzt. Diese Phase ist nun abgeschlossen, doch für das nächste Spiel am 13. November in Slowenien wird der Rekordnationalspieler erneut nicht zur Verfügung stehen.

Der SFV kündigte an, nach Abschluss des Verfahrens weitere Gespräche mit Xhaka zu führen. Unterdessen lief es für die Nationalmannschaft auf dem Platz hervorragend weiter: Das Team gewann alle vier Spiele ohne seinen Kapitän und befindet sich mit vier Siegen in Folge in einer starken Formkurve. Die aktuellen Ergebnisse und die komplette Übersicht der Länderspiele sind online einsehbar.

Xhaka, der mittlerweile für den englischen Klub Sunderland spielt, betonte, er habe bereits die Gerichtskosten bezahlt. Sein Verein Sunderland wies darauf hin, dass die Vorkommnisse vor seinem Wechsel stattfanden. Die nächste Aufgabe für die Nati steht mit dem Auswärtsspiel in Slowenien an, für das der Kader auf unserer Kader-Seite verfolgt werden kann.

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