Die Schweizer Nationalmannschaft hat mit ihrem 4:1-Sieg gegen Bosnien und Herzegowina einmal mehr auf sich aufmerksam gemacht. Johan Manzambi, der 20-jährige Mittelfeldspieler des SC Freiburg, überzeugte als Joker und spielte sich damit auch in die Gespräche der TV-Experten Thomas Müller und Mats Hummels. Müller und Hummels werben für einen Transfer von Manzambi zu Bayern oder dem BVB. Manzambi wurde in der 71. Minute eingewechselt und sorgte mit zwei Treffern maßgeblich für den Erfolg der Eidgenossen. Bereits in der abgelaufenen Bundesliga-Saison hatte der Schweizer Nationalspieler mit sieben Toren und neun Vorlagen sein großes Potenzial angedeutet. Nun sehen auch prominente Beobachter den nächsten Karriereschritt kommen. Thomas Müller brachte den FC Bayern ins Spiel und sagte: „Manzambi ist einer, den eigentlich auch der FC Bayern mal genauer anschauen sollte“. Mats Hummels reagierte prompt und ergänzte mit Blick auf seinen Ex-Klub: „Oder der BVB“. Dass beide von den Qualitäten des Freiburgers überzeugt sind, machten sie anschließend deutlich. Müller lobte vor allem dessen Vielseitigkeit und Spielintelligenz. Manzambi verfügt bereits über eine bemerkenswerte Reife in seinen Entscheidungen auf dem Platz. Auch Hummels fand lobende Worte für den Schweizer. In Freiburg sei er der Spieler gewesen, „der Aktionen initiiert hat und mit seiner individuellen Qualität am meisten kreiert hat“. Vor allem Borussia Dortmund könnte von diesem Profil profitieren. Nach dem Abschied von Julian Brandt suchen die Schwarz-Gelben nach kreativen Lösungen für das offensive Mittelfeld. Allerdings dürfte ein Transfer nicht günstig werden. Manzambi steht in Freiburg noch langfristig bis 2030 unter Vertrag. Ein Wechsel wohl erst bei einem Angebot von deutlich mehr als 30 Millionen Euro realistisch. Die Schweizer Nationalmannschaft hat mit ihrem jungen Spieler ein großes Potenzial. Manzambi ist ein Kandidat für die Zukunft. Die Frage ist, ob er bei Bayern oder dem BVB landen wird. Die Zeit wird es zeigen. Manzambi ist bereit für den nächsten Schritt. Die Schweizer Nationalmannschaft wird ihn unterstützen.