Die Schweizer Nationalmannschaft wurde bei der WM 2026 durch einen VAR-Fehler um das Halbfinale gebracht. Breel Embolo hätte im Viertelfinale gegen Argentinien nicht vom Platz fliegen dürfen, wie das Internationale Fußballverband-Board (Ifab) nun bestätigte. Die Schweiz verlor das Spiel mit 1:3 nach Verlängerung. Letztes Ergebnis: Argentinien 3-1 Schweiz (2026-07-12).
Was war passiert?
Im Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien sah Embolo beim Stand von 1:1 nach 72 Minuten seine zweite Gelbe Karte. Der VAR prüfte eine Verwarnung gegen Leandro Paredes und änderte die Entscheidung des Schiedsrichters. Paredes Gelbe Karte wurde gestrichen, Embolo erhielt stattdessen eine für eine Schwalbe. Die Schweiz verlor daraufhin mit 1:3 nach Verlängerung.
Warum der Platzverweis ein Fehler war
Das Ifab erklärte, dass die "Falsche Identität"-Regel falsch angewendet wurde. Eine Gelbe Karte kann nur überprüft werden, um den falschen Spieler zu identifizieren, nicht um das Vergehen selbst zu ändern. Die zweite Gelbe Karte für Embolo war somit ungültig. Aktuelle Form (letzte 5 Spiele): 3S-1U-1N (UNSSS, zuletzt zuerst).
Was bedeutet das für die Schweiz?
Der Fehler könnte der Schweiz die erste Teilnahme an einem WM-Halbfinale gekostet haben. Die Nati muss sich nun auf die nächste Herausforderung konzentrieren: das Spiel gegen Nordmazedonien am 26. September 2026. Nächstes Spiel: gegen Nordmazedonien (auswärts, 2026-09-26).
Wie geht es weiter?
Die Schweiz hat sich nach dem WM-Aus schnell erholt und zeigt starke Leistungen. Mit drei Siegen in den letzten fünf Spielen ist die Mannschaft gut auf die nächste Partie vorbereitet. Der Fokus liegt nun auf der Qualifikation für die EM 2028.
