Die Schweizer Nationalmannschaft hat bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko eine wichtige Rolle bei der Einführung von Trinkpausen gespielt. In der 71. Minute des Spiels gegen Bosnien-Herzegowina nutzte Trainer Murat Yakin die drei Minuten lange Trinkpause, um drei Spieler auszuwechseln. Yakin erklärte nach dem Spiel, dass diese Trinkpause ein wichtiges taktisches Element darstelle und er bewusst nicht schon zuvor gewechselt habe, um dem Gegner nicht zu früh die Taktik zu zeigen. Die Trinkpausen sind vorgeschrieben und finden nach 22 Minuten jeder Halbzeit statt, damit sich die Spieler erfrischen können. Der Schweizer Nationaltrainer passte sich den neuen Umständen an und durfte sich einmal mehr als Taktikfuchs feiern lassen. Die Trinkpausen bieten auch wirtschaftliche Vorteile, da Fernsehsender während des Unterbruchs Werbung schalten können. In den USA sollen mit den Trinkpausen an dieser WM 250 Millionen Dollar eingenommen werden. Der europäische Fussballverband UEFA hat jedoch keine Pläne, Trinkpausen in seinen Wettbewerben einzuführen. Anders sieht es an Weltmeisterschaften aus, wo die FIFA die Trinkpausen möglicherweise beibehalten wird. Dennis Deninger, Autor eines Buchs über TV-Sportrechte, ist überzeugt, dass es kein Zurück gibt, wenn es um die Einführung von Trinkpausen geht. Die FIFA kann argumentieren, dass ihr Produkt mehr wert sei, weil die Sender dank der Trinkpausen höhere Einnahmen generieren können. Die Trinkpausen sind ein wichtiger Teil der WM 2026 und die Schweizer Nationalmannschaft hat gezeigt, dass sie sich an diese neuen Umstände anpassen kann. Die Frage bleibt, ob die Trinkpausen auch in Zukunft ein fester Bestandteil des Fussballsports sein werden. Die Antwort darauf wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Die Schweizer Nationalmannschaft wird weiterhin eine wichtige Rolle bei der WM 2026 spielen und es wird interessant sein, zu sehen, wie sie sich den neuen Herausforderungen stellt. Die Trinkpausen sind nur ein Teil des Spiels, aber sie können einen großen Einfluss auf das Ergebnis haben. Die Schweizer Nationalmannschaft muss sich also auf die neuen Umstände einstellen und ihre Taktik entsprechend anpassen.