Die Schweiz ist mittlerweile Stammgast bei Fußball-Weltmeisterschaften. Mit einem festen Kern aus acht Spielern und jeder Menge Bundesligaerfahrung soll endlich wieder der Sprung unter die besten Teams gelingen. Achtelfinale, Achtelfinale, Achtelfinale: Das ist die Bilanz der Schweiz bei den vergangenen drei Weltmeisterschaften. Trainer Murat Yakin geriet anschließend in die Kritik, das starke Auftreten bei der EM 2024 in Deutschland sicherte dem mittlerweile 51-Jährigen den Job. Die Eidgenossen nehmen einen neuen Anlauf und setzen auf ein eingespieltes Team. Gregor Kobel, Manuel Akanji, Nico Elvedi, Silvan Widmer, Ricardo Rodriguez, Granit Xhaka, Ruben Vargas und Breel Embolo standen in allen sechs Qualifikationsspielen in der Startelf. Die Eingespieltheit der Schweizer drückte sich in der Qualifikation vor allem in defensiver Stabilität aus: Gerade einmal zwei Gegentreffer musste das Team hinnehmen. Erfahrung ist also Trumpf und soll für den ersten Viertelfinal-Einzug seit 1954 sorgen. Die Schweiz trifft auf Katar und will den Achtelfinal-Fluch brechen. Die weiteren Gegner sind Bosnien-Herzegowina und Kanada. Johan Manzambi vom SC Freiburg drängt in die Schweizer Elf und könnte eine wichtige Rolle spielen. Die Belastung kann zum Thema werden, da die Schweiz in den kommenden Wochen viele Spiele bestreiten muss. Breel Embolo ist als Top-Torjäger ein wichtiger Spieler für die Schweiz und wird viel erwartet. Die Schweiz will endlich den Sprung unter die besten Teams schaffen und den Achtelfinal-Fluch brechen.